Demenz


Hilfe / Dienstag, Juli 3rd, 2018

Die Demenz betrifft vor allem ältere Personen. Leider können auch vermehrt jüngere davon betroffen sein. Daher gibt es heute kein bestimmtes Alter für Demenz. Vergesslichkeit ist eines der ersten Anzeichen dafür. Bei ein wenig Vergesslichkeit muss nicht gleich von Demenz ausgegangen werden. Nur wenn sich diese Demenz ausweitet, oder zu Problemen im Alltag führt. Dabei geht es oft soweit, dass das Kurzzeitgedächtnis nachlässt. Hinzu kommt, dass die betroffene Person nicht mehr Namen weiß, oder sich an aktuelle Dinge erinnert. Erstaunlich ist jedoch, dass jene Dinge länger erhalten bleiben, die aus der Kindheit oder frühen Jungend stammen. Betroffene haben auch oft mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Eine Reizbarkeit ist ebenso vorhanden. Insgesamt gibt es drei Stadien.

Folgende Stadien sind typisch für eine Demenzerkrankung

Die soeben genannten Diagnosen betreffen das Anfangs-Stadium. Geht es dann in das mittlere Stadium, so fallen die Aussetzer, oder auch Auswirkungen deutlich höher aus. Jetzt gehen auch Teile des Langzeitgedächtnisses verloren. Sprachstörungen und auch Orientierungsschwierigkeiten gehören mit dazu. Zudem können Wesensänderungen und auch Verhaltensstörungen die Regel sein. Selbst die einfachsten Tätigkeiten aus Alltag wie auf die Toilette zu gehen, fällt deutlich schwerer. Beim späten Stadium ist es schließlich der Kontrollverlust, der die komplette Welt des Betroffenen auf den Kopf stellt. Jetzt vermischen sich sämtliche Zeitepochen, wie Vergangenheit mit Zukunft und umgekehrt. Auch nimmt jetzt das Umherirren, was auch Wandering genannt wird, nimmt zu. Der körperliche Verfall führt dann bis zur Bettlägerigkeit. Leider verkleinert sich auch das Gehirn um bis zu 20 Prozent. Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten, um solch eine Demenz aufzudecken, oder im Alltag damit umgehen zu können. Dabei ist es wichtig, dass Betroffene Hilfe in Anspruch nehmen können. Sei es durch eine nahestehende Person wie den Ehepartner, oder durch Pflegepersonal.

Egal welche Demenzform vorhanden ist, rechtzeitig den Alltag der Betroffenen erleichtern

Zunächst einmal geht es darum, Informationen zu sammeln. Das kann helfen, sich leichter zu orientieren. Sei es auf dem Weg zur Küche, oder zum Briefkasten. Je mehr Struktur in den Alltag integriert wird, umso besser. Auch kann das offene Kommunizieren helfen. Auch können zusätzliche Sicherheiten wie ein Rauchmelder helfen, die Gefahren in der Wohnung einzudämmen. Durch aktive Bewegungen wie beim Sport ist es möglich, das Krankheitsbild zu verbessern. Die Krankheit verläuft dann deutlich langsamer. Dennoch ist es wichtig, an die Zukunft zu denken. Alle Vollmachten auszustellen, wie auch eine Patientenverfügung. Alzheimer Patienten können sich später nicht mehr darum kümmern. Manchmal geht es ziemlich schnell. Es trifft aber in den meisten Fällen zu, dass sich die Krankheit über mehrere Jahre hinwegstreckt. Bis zu 20 Jahre kann solch eine Demenz andauern. Die Alzheimer Demenz gehört zu den häufigsten Erkrankungen. Dann gibt es noch kleinere Abweichungen. Die Vaskuläre Demenz ist eine Mischform. Dabei liegt der Wert bei 15 Prozent. Die Gefäßbedingte Demenz hat ebenso viel Prozent anzubieten. Die Lewy-Körperchen Demenz gehört dann neben weiteren Demenzformen zur Seltenheit. Hierbei beweist sich der Messwert auf gerade einmal 10 Prozent.

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