Impfungen bieten Kindern einen sicheren Schutz


Krankheiten / Dienstag, Juli 3rd, 2018

Eine Impfung ist eine der größte Errungenschaft der modernen Medizin. Bereits im vergangenen Jahrhundert waren überall Infektionskrankheiten weit verbreitet. Viele der erkrankten Kinder überlebten eine schwere Infektion nicht oder litten ihr Leben lang unter den Folgeerkrankungen. In der heutigen Zeit können viele Krankheiten bereits im Vorfeld verhindert werden. Somit werden auch die Folgeschäden vermieden. Mithilfe der modernsten Impfstoffe können sich Eltern sicher sein, dass es zu keinen problematischen Nebenwirkungen kommt. Die Impfungen beruhen auf der Empfehlung der STIKO (Ständigen Impfkommission). Sie spricht als unabhängiges Gremium nach genauer und sorgfältiger Prüfung eine Impfempfehlung aus. Die empfohlenen Impfungen stehen den Kindern kostenlos zur Verfügung.

Immer mehr Eltern lassen ihre Kinder impfen

Inzwischen entscheiden sich fast alle Eltern, ihr Kind impfen zu lassen. Dieses Ergebnis stammt von einer Studie über Schuleingangsuntersuchungen. Fast 95% der Erstklassiger haben die Grundimpfung erhalten. In der Regel fällt vor allem jungen Eltern die Entscheidung etwas schwer. Sie sind zu unsicher, wie gefährlich die Kinderkrankheiten tatsächlich sind und was an den negativen Berichten über die Nebenwirkungen wirklich dran ist. Solche Unsicherheiten und Fragen sind völlig normal. Wenn viele Kinder eine Impfung erhalten haben, dann treten einige Krankheiten viel seltener auf. Sie geraten sogar in Vergessenheit und können dadurch als harmlos eingestuft werden. Mögliche Nebenwirkungen einer Impfung werden daher immer viel zu kritisch gesehen. Dabei sind Krankheiten wie Mumps, Keuchhusten oder Masern alles andere wie harmlos. Sie sind hochansteckend und können sich daher schnell in Schulen oder Kindergärten ausbreiten. Das kann schwere Folgen haben. Damit eine Ausbreitung in der Bevölkerung verhindert wird, sollten so viele Eltern wie möglich einer Impfung des Kindes zustimmen.

Wann sollte geimpft werden?

Durch viele Krankheitserreger besonders gefährdet. Wichtige Kriterien hierfür ist das Alter und der Lebensumstand. Die empfohlenen Impfungen werden nach der STIKO in drei wichtige Bereiche unterteilt: Standardimpfungen, Indikationsimpfungen oder Reiseimpfungen. Zu den Standardimpfungen, die alleine vom Geschlecht und vom Alter abhängig sind, gehören Impfungen gegen Hepatitis B, Kinderlähmung, Meningokokken C-Impfung, Mumps, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hämophilus influenza Typ B, Humanes Papillomavirus sowie Masern. Die Impfungen sollten bereits im Babyalter durchgeführt werden. Viele Krankheiten wie zum Beispiel Hepatitis B, Kinderlähmung oder Tetanus sind als Kombinationsimpfung erhältlich. Das hat den Vorteil, dass das Kind weniger gepikst werden muss. Der Kombinationsimpfstoff muss in der Regel mehrmals in bestimmten Abständen gespritzt werden. Dadurch erhält der Körper einen vollständigen Impfschutz. Diese Art des Impfens wird auch Grundimmunisierung genannt. Für Röteln, Mumps und Masern gibt es ebenfalls einen Kombinationsimpfstoff. Dieser Impfstoff muss zweimal gespritzt werden. Alle Impfungen werden in das Impfbuch des Kindes eingetragen. Welche Impfungen genau notwendig sind, wenn eine Reise ansteht, kann individuell mit dem Arzt besprochen werden. Impfungen gegen Cholera, Dipththerie, FSME (Frühsollermeningoenzepalitis), Gelbfieber, Tollwut oder Typhus sind für manche Kinder ein Muss. Ansonsten könnte es im oder nach dem Urlaub zum Ausbruch von gefährlichen Krankheiten kommen. Häufig sind diese mit einigen Komplikationen verbunden.

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